Kulturforum Burgkloster

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Der Kapitelsaal Der Kapitelsaal (c) copyright: die LÜBECKER MUSEEN Foto: Michael Haydn

Hinter der Burg 2-6
23552 Lübeck

 

Das Burgkloster zu Lübeck ist die wohl bedeutendste mittelalterliche Klosteranlage Deutschlands. Der Legende nach hat die Heilige Maria Magdalena den Lübeckern bei der Schlacht zu Bornhöved im Jahr 1227 geholfen - zum Dank errichtete man 1229 das Burgkloster und benannte es nach ihr. Im Volksmund hat sich aber bis heute der Name „Burgkloster" gehalten. Das Kloster hat eine wechselvolle Geschichte: Nach der Reformation wurde es als Armenhaus genutzt. Nach Umbauten am Ende des 19. Jahrhunderts diente es als Gericht und Untersuchungsgefängnis. Im Dritten Reich wurden hier Juden und Widerstandskämpfer inhaftiert. Die Anlage wurde von 1976 bis 1990 restauriert. Im Kreuzgang-Innenhof wurde nach dem Vorbild des im 9. Jahrhundert lebenden Abtes Walahfrid Strabo ein Kräutergarten angelegt.

Weitere Informationen

  • Telefon: -
  • Öffnungszeiten:

    Das Museum Burgkloster ist seit dem 31. 12. 2011 bis auf weiteres wegen Umbau- und Renovierungsarbeiten geschlossen. Es wird in Zukunft Teil des Europäischen Hansemuseums und wird mit neuem Konzept nach der Eröffnung des Hansemuseums dem Publikum wieder zugänglich sein.

  • Ganzjährig geöffnet: nein
  • Hunde erlaubt: nein

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